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Der Kachelofen und sein Entwicklung bis ins 18. Jahrhundert* |
Im 13. Jahrhundert fügte man zur besseren Wärmeabgabe verstärkt in die bis dahin üblichen Öfen aus Lehm Keramikteile in die Wandung ein. Man schuf damit die Grundlage für die Anwärmung des Wohnraums ohne störende Rauchentwicklung, was den Kachelofen für fünfhundert Jahre zur idealen Raumheizung machte. Seine Benennung leitet sich vom althochdeutschen Wort Chachala ab, was soviel heißt wie Schüssel oder Geschirr. Die ältesten Kacheln, die Becherkacheln), wurden vom Hafner, wie die übrigen von ihm hergestellten Gefäße, auf der Drehscheibe geformt und in losem Verband in den Ofenkörper eingelassen. Mit der Aufwertung des Hausrats im adeligen Milieu des 14. Jahrhunderts wurde der Kachelofen ganz aus Kacheln errichtet. Zum Bau eines solchen Ofens verwendete man rechteckige Kacheln, die aus der Grundform der Napfkachel entstanden. Daraus wurden die Schüssel-, Nischen- und Blattkacheln entwickelt. Im 15. Jahrhundert wurde von Adeligen, Patriziern und dem Klerus der Hang zu aufwendig verzierten Öfen bis an die Grenze des Möglichen getrieben. Immer häufiger verwendete man die Blattkachel. Sie war an ihrer Vorderseite geschlossen und bot sich somit als idealer Bildträger an, der sich problemlos herstellen ließ. Das Aufkommen der Renaissance in Deutschland zeigt sich beim Kachelofen in einer Änderung der Darstellungen auf den Kacheln. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts vergrößerte man die Einzelkachel, bis sie schließlich so groß wurde, daß sie eine ganze Schmalseite des Unterbaus einnahm. Unter dem Einfluß der italienischen Majolika in Südtirol entstand der bemalte Fayenceofen, bei dem man in wachsendem Maße die reliefierten Kacheln durch glatte ersetzte und sie mit in sich abgeschlossenen Bildern schmückte. Im Barock wurde versucht, den Ofen mit Hilfe großer, aus der Fläche quellender Kachelelemente plastisch zu modellieren. Neben aufwendigen Abformverfahren war nun auch ein direktes Bearbeiten der Einzelkachel nötig. Diese Entwicklung hin zur freien Gestaltung läßt sich bis zum Klassizismus verfolgen. Doch dann bestimmte nicht mehr der Hafner, sondern Architekt und Bildhauer die Form des Ofens.
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Becherkachel aus der Ausgrabung Martinsgasse/Entengasse
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Die Herstellung von Ofenkacheln
Meist verzierte man die Kacheloberfläche mit einem Relief. Voraussetzung für eine serienmäßige und damit lohnende Herstellung war ein Model, eine Negativform der herzustellenden Kachel, das aus gebranntem Ton oder Holz bestand. Neben den Hafnern, die selbst in der Lage waren, die von ihnen verwendeten Model herzustellen, waren weitere Berufsgruppen an der Schöpfung der Model beteiligt. Bedeutende Künstler lieferten mit Holzschnitten und Kupferstichen Vorlagen, die von geschickten Holzschnitzern und Modelschneidern zu einem Relief umgearbeitet wurden. Model wurden verhandelt, getauscht, kopiert und in etwas abgeänderter Form neu geschaffen. Daraus wird verständlich, warum nur in manchen Fällen die Werkstatt, aus der die Kachel stammt, genau bestimmt werden kann.
Zur Herstellung einer Ofenkachel wurde aus der aufbereiteten Tonmasse zunächst ein großer, rechteckiger Block, der Blätterstock, geformt, der in seinen Abmessungen dem Kachelblatt entsprach. Von ihm schnitt man mit dem Schneidedraht dünne Blätter ab, die man unter einem groben Formentuch aus Leinen mit den Fingern möglichst fest in das Kachelmodel eindrückte. Das Model entzog dem Ton etwas Feuchtigkeit und man konnte nach einiger Zeit die durch den Wasserverlust geschrumpfte Platte aus der Form lösen. Nun wurde das Relief nachgearbeitet und an den Rändern zurechtgeschnitten. Mit Tonschlicker brachte man auf der Rückseite einen etwa vier Zentimeter hohen Steg, die Zarge, an. Sie verankerte die Kachel im Ofenkörper. Die Zarge ist manchmal mit Löchern versehen, durch die beim Ofenbau zum besseren Halt Drähte gezogen wurden.
Je nach Brenntechnik und Verzierung wurde die Kachel bei 500 Grad in einem langgestreckten, tonnengewölbten Ofen im Schrühbrand vorgebrannt, mit Glasur überzogen und ein zweites Mal bei etwa 1000 Grad im Glattbrand fertiggestellt (1). Die Kacheln wurden in der Regel von den gleichen Hafnern, die sie hergestellt hatten, zu Öfen zusammengefügt. Vor Beginn der Arbeiten hatte man eine Arbeitsskizze angefertigt. Mit ihr wurden die genauen Maße der Einzelkacheln aufeinander abgestimmt, um sie beim Setzen des Ofens nahtlos aneinanderreihen zu können. Besonders zu Beginn des 17. Jahrhunderts, als der Ofenkörper aus Kacheln verschiedenen Formats bestand, legte sich jeder Hafner auf einen bestimmten Ofentyp fest. Je nach Wunsch des Käufers konnten sie dann verschiedene Kachelserien untereinander austauschen.
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Spätgotische Nischenkachel mit geschlossenem Vorsatzblatt miteinem Falken über einem Schriftband
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Die Kachelfunde in Ettlingen seit 1980
Die seit 1980 durchgeführten Ausgrabungen und Baubeobachtungen des Landesdenkmalamtes und des Museums der Stadt brachten auch in Hinblick auf Ofenkacheln Erstaunliches zutage. Beschränkte sich bis dahin der Bestand an Kacheln vor 1800 auf wenige Lesefunde, so konnte nun anhand von neunzehn neu hinzugekommenen Fundkomplexen innerhalb der Stadtmauer ein fast lückenloses Bild der Kachelentwicklung gewonnen werden. Becherkacheln von zwei Öfen kamen in einem Keller und einer Grube auf dem Ostvorplatz des Schlosses zutage, die in Zusammenhang mit der staufischen Burganlage stehen dürften. In zwei im Jahre 1987 untersuchten Brunnen fanden sich zum Teil sehr qualitätvolle spätgotische Nischen- und Blattkacheln. Die meist grün glasierten Stücke dürften um das Jahr 1500 in die Brunnen geworfen worden sein.
Aus dem Ranaissanceschloß stammen Blattkacheln, die in einer Grube auf dem Westvorplatz des Schlosses geborgen werden konnten. Die Hauptmasse der Neufunde aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts gelangte durch die Stadtzerstörung von 1689 in den Boden. Darunter befinden sich Reste zweier Hafnerwerkstätten östlich des Schlosses. Weiterhin fanden sich Spuren von sechs etwa zeitgleichen Öfen aus verschiedenen Bürgerhäusern der Stadt. Zwei biedermeierzeitliche Öfen aus dem Schloß und der Färbergasse zeigen, daß mit dem Stadtbrand die Tradition des Kachelofenbaus nicht abbrach. |

Frühbarocke Kachel mit der Allegorie Europas aus einer Weltreichserie
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Die Ettlinger Kacheln und ihre Parallelen
Die Bearbeitung des Kachelmaterials zeigt, daß die in Ettlingen nachgewiesenen Kacheln nicht als Eigenentwicklung gesehen werden dürfen. Bestes Beispiel hierfür ist der Inhalt eines Kellers, der bei der Untersuchung des Ostvorplatzes des Schlosses geborgen wurde. Er enthielt neben einem breiten Spektrum von Gebrauchskeramik unglasierte Kacheln.
Daß es sich um die 1689 zerstörte Werkstatt eines Hafners handelte, ließ sich mit den Resten einer Schwungscheibe und zahlreicher ungebrannter Keramik nachweisen. Die Durchsicht des Materials ergab über zwanzig verschiedene Motive. Daß der Hafner selbst Kacheln herstellte, beweisen zwei Model. Auf einem der Model wird in einem kreisförmigen, mit Akanthus belegten Medaillon das Bildnis einer Dame dargestellt. Mit großer Wahrscheinlichkeit diente eine im selben Keller gefundene Ausformung einer Kachel als Vorlage. Durch Oberflächenschwund bei der Anfertigung der Kopie wurde sie etwa 15% kleiner als die Vorlage. Die unterschiedliche Gestaltung der Rahmung dürfte auf eine Nacharbeitung des abgenommenen Models zurückzuführen sein.
Kacheln mit Darstellungen der Apostel, die jeweils unter einer hermengeschmückten Arkade mit knieenden Putti in den Zwickeln stehen, sind seit dem Ende des 16. Jahrhunderts im südwestdeutschen Raum außerordentlich verbreitet. Die gesamte Serie umfaßt 13 Kacheln, nämlich Christus und die zwölf Apostel. Ein Vergleich mit einem in Straßburg gefundenen Model läßt es wahrscheinlich erscheinen, daß die Stücke dort hergestellt und in Ettlingen nur verkauft wurden (2).
Die Motive eines ebenfalls 1689 zerstörten Ofens, der bei Ausgrabungen in der Entengasse gefunden wurde, ergaben interessante Hinweise auf ihre Herkunft. Zu den ausschließlich ornamental verzierten Medaillonkacheln paßt ein Model, das in der Lehmaufbereitungsanlage eines Töpfers östlich des Schlosses gefunden wurde. Eine Serie von Medaillonkacheln mit den Darstellungen der fünf Sinne läßt sich mit Modeln in Verbindung bringen, die 1974 in Salzburg zutage gefördert wurden (3). Die für den Ofen in der Entengasse verwendeten Kacheln mit den Bildnissen einer Dame und eines Kavaliers finden ihre Entsprechung in Modeln, die das Württembergische Landesmuseum in Stuttgart aufbewahrt (4). |
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Frühbarocke Blattkachel mit nobler Dame. Sie dürfte als Vorlage für eine qualitativ wesentlich schlechter Kachel gedient haben, die um 1689 in Ettlingen gefertigt wurde.
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Der Nachbau eines Kachelofens
Der Nachbau zeigt wie in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts ein Kachelofen in der Stube eines wohlhabenden Ettlinger Bürgers ausgesehen haben dürfte(5). Um einen allzu aufwendigen Ofen hat es sich dabei sicher nicht gehandelt, da man statt glasierter Kacheln die wesentlich billigeren unglasierten Stücke verwendete. In Anlehnung an das aus einer Hafnerwerkstatt stammende Modell wurde der 'Hinterlader' gewählt, der von der Rückseite aus beheizt werden konnte. Ein Ofenstein trägt den unteren Teil des Ofens, den weit in den Raum ragenden Feuerkasten. Dieser ist an die Wand angelehnt, um die angesprochene Befeuerung aus einem anderen Raum zu ermöglichen. Durch ein weiteres Loch in der Rückwand wurde vom Feuerkasten aus der Rauch abgeleitet. Der obere Teil des Ofens, der Oberofen, wurde von der Wand abgerückt, um auf möglichst großer Fläche Wärme abzustrahlen. Aus technischen Gründen mußten in der Ausstellung der Oberofen wie der Feuerkasten an die Wand angelehnt werden. Er wurde ausschließlich mit Kacheln, die aus Ettlingen stammen, errichtet. Zur Demonstration verschiedener Typen wurden in den Ofenkörper Bestände dreier Fundkomplexe eingefügt. Funde aus dem Keller eines Töpfers vom Ostvorplatz des Schlosses wurden mit den Resten eines verstürzten Ofens aus der Entengasse kombiniert. Hinzu kam eine Kachel, die in der Hirschgasse aus einer Gewölbeaufschüttung geborgen werden konnte. Der Feuerkasten besteht aus sechs Lagen quadratischer Kacheln. Im Wechsel ist darauf das Brustbild einer Dame und eines Kavaliers zu sehen. Auf den zu ihnen gehörenden Eckkacheln wird ein Liebespaar mit der Inschrift 'Liebkos' dargestellt. Andere Eckkacheln sind ausschließlich ornamental verziert. Die Kacheln der obersten Reihe der rechten Ofenwand sind Teile einer Serie mit den Personifikationen der fünf Sinne. Den Blickfang des Ofens bilden drei Kacheln, die schon wegen ihrer Größe auffallen. Auf einer wird der Die Allegorie des Herbstes aus einer Jahrszeitenfolge dargestellt. Die anderen beiden zeigen in Halbrelief zwei reitende Männer, die als Fürsten anzusprechen sind. Die beiden Stücke wurden durch Auftragen von Graphit an ihrer Oberseite geschwärzt. Auf dem vierlagigen Oberbau wechseln sich etwas kleinere rechteckige Kacheln mit den Brustbildern einer Dame und eines Kavaliers ab. Ein Gesims imitierend, schließen querrechteckige, ausladende Frieskacheln den Ofen nach oben ab. |

Der Ettlinger Modellofen.
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Das Ofenmodell
Das zweistufige, grün glasierte Ofenmodell lag im Brandschutt eines 1689 zerstörten Hafnerbetriebes östlich des Schlosses. Es hat noch eine Gesamthöhe von 19 cm, ist 10 cm breit und 13 cm tief. Während der untere Teil unbeschädigt geborgen werden konnte, war das Oberteil in mehrere Teile zersprungen. Füße und Standplatte fehlen. Er gehört zur Gruppe der 'Hinterlader'.
Sowohl der Feuerkasten als auch der Oberofen ist mit Reliefs verziert. Je ein Relief steht stellvertretend für eine Kachel, die bei einer getreuen Umsetzung in einen Ofen als Riesenkachel anzusprechen wäre. Über einer gekerbten und hervortretenden Leiste sind auf dem Feuerkasten fünf Reliefs angebracht. Zwei davon zeigen den Evangelisten Markus. Er sitzt vor einem aufgeschlagenen Buch, das zusammen mit seinem Schreibzeug auf dem Tisch liegt. Zu seinen Füßen ruht ein Löwe. Auf der linken Ofenwange wird auf ähnliche Weise Matthäus dargestellt. Sein Symbol, der Engel, steht vor ihm auf dem Tisch und scheint ihm die Heilsgeschichte zu diktieren. Auf zwei weiteren Reliefs zu beiden Seiten des Feuerkastens wurde als stehende Gesamtfigur Christus abgebildet. Die Ofenrückwand blieb ohne Verzierung; hier befinden sich zwei Löcher für die Beheizung und den Rauchabzug. Über einer Leiste erhebt sich der Oberofen, der unter einem auskragenden Gesims mit einer Folge von drei bzw. fünf Maßwerkfenstern verziert ist.
Ähnlich wie bei der Herstellung von Kacheln wurden die Versatzstücke des Ofenmodells aus Modeln ausgeformt. Man kann das bei der Reliefgestaltung des Oberofens sehen, wofür der Hafner nur ein Model mit einer Dreiergruppe von Maßwerkfenstern besaß. Da die Seiten des Oberofens um die Hälfte länger sind als die Front, mußten dort jeweils zwei halbe Abformungen angesetzt werden. Eine unsaubere Nacharbeitung läßt dies noch heute erkennen.
Das vor 1689 entstandene Modell wurde in Ettlingen hergestellt. Im selben Keller lag ein Fragment eines beim Modell verwendeten Reliefs, das in lederhartem Zustand mit dem restlichen Inventar der Werksatt in den Keller stürzte. Aus dieser Zeit haben sich am Oberrhein mehrere Ofenmodelle erhalten. Dennoch ist das Ettlinger Stück besonders interessant, da es bei einer Töpferei gefunden wurde, wohingegen die Herkunft der meisten anderen Ofenmodelle nicht bestimmt werden kann. Die Vermutung, daß das Stück Teil einer Puppenstube war, trifft auf das ettlinger Stück mit Sicherheit nicht zu. Wahrscheinlich war es für jedermann sichtbar aufgestellt, um dem Käufer die Ofenform zu zeigen, die sich mit den verschiedenen angebotenen Kacheln herstellen ließ. |

Das Fragment eines beim Ettlinger Modellofen verwendeten Reliefs lage ebenfalls in der 1689 zerstörten Töpferei
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Anmerkungen:
* © Harald Rosmanitz, Partenstein 2010
Überarbeitet Fassung eine Aufsatzes, erschienen in Dietrich Lutz u. Egon Schallmayer (Hgg.), 1200 Jahre Ettlingen. Archäologie einer Stadt. Archäologische Informationen aus Baden-Wüttember 4 (Weinsberg 1988), 87-92.
[1] Derzweimalige Brand ist zumindest für Süd- und Südwestdeutschland lediglich für extrem hochwertige Kacheln mit polychromer Glasur vorauszusetzten. Sämtliche anderen Kacheln wurden in einem Arbeitsschritt gebrannt. Für Norddeutschland wurde die These des doppelten Brandes zuletzt von Frauke Witte anlässlich iherer bearbeitung einer Flensburger Töpferei der Renaissance aufgegriffen (Frauke Witte, Archäologie in Flensburg. Ausgrabungen am Franziskanerkloster. Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte Schriftenreihe Band 57 (Flensburg/Haderslev 2003), 135).
[2] Spätere Funde von vergleichbaren Kacheln der oberrheinischen Apostelserie in Karlsruhe-Durlach sowie an zahlreichen Fundstellen in Ettlingen sprechen inzwischen dafür, dass diese Bildfolge auf in Ettlingen selbt gefertigt worden sein dürfte (Harald Rosmanitz,
Kunst als Dutzendware – eine frühbarocke Kachelserie aus dem Oberrheintal.Denkmalpflege in Baden-Württemberg. Nachrichtenblatt des Landesdenkmalamtes 25, 1996, 140-147).
[3] Christa Svoboda, Alt-Salzburger Hafnerkunst - Model und Kacheln des 16. bis 18. Jahrhunderts aus der Strobl-Werkstatt. Katalog der 90. Sonderausstellung 3.7.-28.9.1981 im Salzburger Museum im Bürgerspital, (Salzburg 1981).
[4] Sibylle Appuhn-Radtke u. Eva Kayser, Keramik. In: Die Renaissance im deutschen Südwesten zwischen Reformation und Dreißigjährigem Krieg. Ausstellung Badisches Landesmuseum Karlsruhe. (Karlsruhe 1986) Bd.II, 845-884, bes Kat.-Nr. S16-S45.
[5] Der Nachbau wurde anlässlich der Ausstellung "1200 Jahre Ettlingen - Archäologie einer Stadt" im Jahre 1988 errichtet und nach Ausstellungsende wieder demontiert.
[6] E. Roth Kaufmann/R. Buschor/D. Gutscher, Spätmittelalterliche reliefierte Ofenkeramik in Bern. Herstellung und Motive, Bern 1994, 35-36.
[7] Zur Herstellung: Bernd Grützmacher, Ofenkacheln - selber formen, brennen und glasieren, München 1984, 43-47.
[8] G. Keck, Ein Kachelofen der Manesse-Zeit. Ofenkeramik aus der Gesteinburg/WaIIis. Zeitschrift für Schweizerische Archäologie und Kunstgeschichte 50, 1993, 321-356. |
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